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Schwäne Wissenschaftliche Bezeichnung: CygnusNatürliche Verbreitung: globale Vorkommen Die größten Gänse und größten Vertreter ihrer Ordnung überhaupt sind die 6 Arten der Schwäne. Unter ihnen wiederum werden Höckerschwäne am längsten und schwersten. Alle Schwäne haben sehr lange Hälse und nur kurze Beine mit großen Füßen. Die Dunenjungen (Nestflüchter) sind hellgrau oder weiß gefärbt, während Schwäne im Jugendkleid mehr oder minder hell- oder dunkelbraun gefiedert sind (»das häßliche junge Entlein«).
Arten Die 4 Arten der nordischen Erdhalbkugel haben als erwachsene Vögel ein reinweißes Gefieder; sie unterscheiden sich äußerlich lediglich durch ihre Größe, Halslänge, Schnabelfärbung und einige Verhaltensweisen (Haltung des Halses und der Flügel, Gang). Als kleinste Art brütet der etwa 1,2 m lange und 4,5-8,2 kg schwere Zwergschwan (Cygnus bewickii) in den Tundrengebieten des nördlichen Eurasiens, während der etwas größere Pfeifschwan (C. columbianus) die arktischen Tundren des nördlichen Nordamerikas (ostwärts bis zur Hudsonbay) bewohnt. Viele Vogelkundler fassen diese beiden Arten mit einer weiteren Form aus Nordsibirien (C. columbianus jankowskii), die sich nur durch Form und Farbe ihres Schnabels vom Zwergschwan unterscheidet, in einer gemeinsamen Art (C. columbianus) zusammen.
Der amerikanische Trompeterschwan (C. buccinator) - nach dem Höckerschwan die größte Art (bis 13 kg Gewicht und etwa 1,6 m Länge) der Schwäne - wird oft als Unterart des eurasischen Singschwans angesehen.
Auf der südlichen Hemisphäre leben der gänzlich schwarze australische Trauerschwan sowie der 1-1,2 m große Schwarzhalsschwan (C. melanocoryphus), der auf den Andenseen und an den Küsten Südamerikas vom Süden Brasiliens bis nach Südargentinien und Südchile heimisch ist. Die Schwarzhalsschwäne haben als einzige Art außer dem Höckerschwan einen fleischigen Höcker am oberen Ansatz des blaugrauen Schnabels, der bei männlichen Vögeln, besonders während der Brutzeit, stark entwickelt und mehr bläulich gefärbt ist. Außerhalb der Brutperiode und bei den Weibchen ist der Höcker rot. Das schwarze Kopf- und Halsgefieder (unterbrochen nur von einem schmalen weißen Streifen vom Auge zum Hinterkopf) erscheint erst im Federkleid erwachsener Schwäne. Die 4-7 Dunenjungen - in 34-36 Tagen nur vom Weibchen erbrütet - tragen ein dichtes, weißes Dunenkleid und werden (wie beim Höckerschwan) anfangs im Rückengefieder der Altvögel gehudert und auf dem Wasser umhergetragen.
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