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Makrelenhecht
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Hecht

HechtWissenschaftliche Bezeichnung:
Esocidae

Natürliche Verbreitung:
Nordhalbkugel

Der Hecht (Esox lucius) ist unter dem einheimischen Fischvolk eine so auffällige Erscheinung, daß jeder ihn kennt. Die lang vorgezogene Schnauze mit dem Entenschnabelprofil ermöglicht es dem Fisch, sein bis unter die Augen reichendes, breites, zähnestarrendes Maul weit aufzureißen und auch sehr große Beutetiere zu packen. Typisch ist weiter der Sitz von Rücken- und Afterflosse dicht vor der kräftigen Schwanzflosse. Häufig ist der grüne, olivfarbene, gräuliche oder bräunliche Fisch deutlich hell gefleckt, manchmal auch etwas verwaschen marmoriert, oder es sind senkrechte Streifen angedeutet.

Verbreitung Der Hecht kommt in Nordamerika ebenso vor wie in fast ganz Europa und bis weit nach Asien hinein.

Weitere Arten In Asien gibt es eine weitere Art, den Amurhecht (Esox reicherti); Nordamerika wird noch von 3 weiteren Arten besiedelt: Neben 2 ziemlich klein bleibenden Hechtarten lebt hier der über 2 m lang werdende Muskellunge (Esox masquinongy). Der seltsame Name rührt von dem ursprünglichen Indianernamen des Fisches her, den man in leicht abgewandelter Form auch in der wissenschaftlichen Bezeichnung wiederfindet. Er hat also nichts mit Organen zu tun.

Fortpflanzung Geschlechtsreif sind die meisten Hechte mit zwei Jahren. Zum Ablaichen ziehen die Fische in flache, pflanzenbestandene Uferzonen oder auf überschwemmte Wiesen, wenn die Flüsse im zeitigen Frühjahr durch die Schneeschmelze viel Wasser führen. Meist wird ein Weibchen von mehreren Männchen begleitet, die beim Laichakt abwechselnd ihr Sperma abgeben und durch Schwanzschläge dafür sorgen, daß es sich mit den zur gleichen Zeit vom Weibchen abgegebenen Eiern mischt. Die Eier werden klebrig, sobald sie ins Wasser kommen. So setzen sie sich beim Absinken an Wasserpflanzen fest und können weder fortgetrieben werden noch in tiefere Bodenschichten geraten.

Die Junglarven ernähren sich zunächst von ihrem Dottersack, gehen dann aber auch schon bald auf die Jagd. Während sie sich zunächst von Schwebstoffen ernähren, werden die Beutetiere bald größer und damit nimmt natürlich auch der Junghecht rasch an Größe und Gewicht zu. Aber wenn Hechte auch gefräßige Räuber sind - manche Angaben zu Länge und Gewicht dieser Raubfische sind sicher zum Anglerlatein zu zählen.

Heute finden die Hechte immer weniger geeignete Laichplätze. Überschwemmungsflächen werden durch die Gewässerkorrekturen des Menschen immer seltener. Für viele Gewässer ist daher ein Besatz mit dieser Art durch den Menschen notwendig, wenn es dort auch weiterhin Hechte geben soll.


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