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Kardinalbarsch
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Korallenbarsch

KorallenbarschWissenschaftliche Bezeichnung:
Pornacentridae

Natürliche Verbreitung:
tropische Meere

Wie der Name schon verrät, leben die kleinen, flinken Korallen- oder Riffbarsche überwiegend an Korallenriffen in tropischen Meeren. Einige wenige Arten kommen auch in gemäßigten Küstengewässern vor.

Gestalt Die kleinmäuligen Fische sind seitlich zusammengedrückt. Kurz und mehr oder weniger hochrückig. Eine Reihe von Arten ist sehr kontrastreich gefärbt. Den zum Teil prächtigen Farben und Bandmustern kommt am Korallenriff wohl in erster Linie eine Signalfunktion gegenüber Artgenossen zu. Die Zähne sind schwach, dafür aber sehr spitz. An jeder Seite des Maules findet sich - im Gegensatz zu vielen anderen Barschfischen - nur eine Nasenöffnung. Die Kammschuppen sind vergleichsweise groß. Wir kennen etwa 150 Arten.

Lebensweise Die lebhaften Fische sind immer in Bewegung. Sie beanspruchen kleine Reviere. Argwöhnisch bewachen sie »ihren« Platz in den Korallenstöcken, jederzeit bereit, das Revier mutig zu verteidigen. Kommt ein überlegener Gegner vorbei, so verschwinden sie blitzschnell in einer Spalte, um kurze Zeit später wieder vorsichtig herauszuspähen. Die Nahrung ist sehr vielfältig. Die meisten Arten sind Allesfresser.

Arten Eine ganze Anzahl von Korallenbarschen wird im Aquarium gepflegt. Am bekanntesten sind sicher die Anemonen- oder Clownfische (Gattung Amphiprion, bis 12 cm), die mit verschiedenen Arten von Aktinien (Seeanemonen wie Discosoma und Stoichactis) eine höchst erstaunliche Lebensgemeinschaft eingehen.

Zwei artenreiche Gattungen, deren Vertreter meist scharenweise die Korallenstöcke bevölkern, sind die Gattungen der Sergeantfische (Abudefduf) und der Demoisellen (Pomacentrus). Bekannt sind die Blaue Demoiselle (Abudefduf cyaneus) und die Gelbe Demoiselle (Pomacentrus amboinensis).

Sehr weit verbreitet ist der schwarz-silber gestreifte, bis 18 cm lange Abudefduf saxatilis, der beide Seiten des Atlantik und Teile des Pazifischen Ozeans bewohnt.

Die Preußenfische (Gattung Dascyllus) haben ihren Namen nach der meist schwarzweißen Farbkombination - den ehemals preußischen Farben - erhalten. Auch von ihnen ist bekannt, daß sie zumindest als Jungfische in Gesellschaft von Seeanemonen leben können.

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