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Beo

Gracula religiosa

Herkunft: Indien, Südchina, Malaysia

Der Große Beo (Gracula religiosa religiosa) ist ein beliebter Käfigvogel, weil er sehr lernfähig und zudem ein begabter Imitator der menschlichen Sprache ist. Er wird gerne von den Einheimischen zahm im Haus gehalten und gelangt in geringer Stückzahl auch nach Europa.

Beos können artfremde Laute naturgetreuer als Papageien nachahmen. So gelingt es ihnen z. B., nicht nur die vorgesprochenen Worte wiederzugeben, sondern dabei auch die Stimmlage richtig zu treffen. Besonders gern hört man sie jedoch schrill pfeifen oder glucksende Kehllaute abgeben, Lautäußerungen, die in natürlicher Umgebung einen ganzen Verband von 25-30 der gesellig lebenden Vögel zusammenhalten können.

Verbreitung
Mit vielen Rassen, die wenig in Farbe und Größe, dafür aber in Form und Farbe der typischen, meist gelben Hautlappen am Hinterkopf abweichen, bewohnen die Beos vorwiegend lichte Urwälder mit herausragenden großen Bäumen, Bambusdickichte und Berghänge. Der Kleine Beo (Gracula religiosa indica) lebt im südlichen Indien und Sri Lanka, der Mittelbeo (Gracula religiosa intermedia) in den Hügellandschaften Nordindiens bis nach Südchina und der Große Beo (Gracula religiosa religiosa) in Malaysia, auf Sumatra und Borneo, Bali und den umliegenden Inseln.

Färbung
Das Gefieder ist bei beiden Geschlechtern gleich gefärbt. Die Hauptfarbe ist schwarz mit purpurrotem oder grünglänzendem Schimmer an verschiedenen Körperpartien. Die Schwingen tragen einen weißen Flügelfleck, der weiche Schnabel ist orangegelb und leuchtend.

Nahrung
Die Vögel ernähren sich hauptsächlich von Früchten, daneben aber auch von Insekten und Würmern. Zuweilen betätigen sie sich als Nesträuber. Besonders in den frühen Morgenstunden und vor Sonnenuntergang sind sie sehr aktiv. Dabei ziehen sie lärmend paarweise oder zu mehreren durch den Urwald und über kahle Ebenen. Der Flug selbst gleicht einem melodischen Summen.

Fortpflanzung
Die Nistplätze liegen in Baumhöhlen, oft in verlassenen Spechthöhlen, hoch oben in großen Bäumen. In gut ausgepolsterten Nestern werden meist zwei Junge aufgezogen.




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