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Carmague

Equus przewalskii f. caballus

Herkunft: Westeuropa

Mittelgroßes, kräftiges Pferd, das den spanisch-maurischen Bluteinfluß nicht leugnen kann. Der mittelgroße Kopf ist häufig geramst,
der kurze Hals entspringt einer manchmal steilen Schulter. Der kurze Rücken wird von einem kräftigen Widerrist und einer leicht abgeschlagenen Kruppe eingerahmt. Der Rumpf ist tief, die Beine sind kräftig und fast ohne Behang. Die Hufe sind flach und groß. Es kommen nur Schimmel vor; das mittere Stockmaß beträgt von 135 bis 150 cm.

Nach den Höhlenmalereien von Solutré (Departement Saône/Loire) wurde ein prähistorisches Pferd benannt, das als Urahn des
heutigen Camargue-Pferdes bezeichnet wird. Der französische Hippologe Professor Bourdelle hielt es für einen nahen Verwandten des Solutré-Pferdes, führte es aber auch auf den Equus caballus fossilis zurück. Später erfolgte über Spanien eine Beimischung arabischen und berberischen Blutes. Viele Exemplare weisen den typischen Ramskopf des Berbers auf, einige wenige auch arabisierte
Gesichter. Es handelt sich also um einen verwilderten Hauspferdeschlag orientalisch-iberischer Prägung, der seit über 200 Jahren ohne weitere Fremdblutzufuhr frei lebt. Seit 1968 gibt es ein eigenes Stutbuch, die Population wird von der Versuchsstation Tour du Valat betreut. Die halbwild lebenden Pferde werden als Crin blanc bezeichnet, was "weiße Mähne" bedeutet. Sie gehören zu den biologischen Schätzen der Camargue.




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