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Cleveland Bay

Equus

Herkunft: Großbritanien

Ein mittelgroßes Pferd im Karossier-Typ, dabei mit guten Reitpferdepoints und überdurchschnittlichem Springvermögen. Großer, leicht geramster Kopf von besonders verläßlichem Ausdruck. Der Hals ist hoch aufgesetzt, lang und entspringt einer für Reitzwecke nicht immer ganz idealen Schulter. Der Widerrist ist flach und geht in einen langen Rücken über, der als rassetypisch gilt. Das Fundament ist kräftig, die Beine sind relativ kurz. Die Korrektheit läßt manchmal etwas zu wünschen übrig, doch die blauen Hufe sind von ausgezeichneter Qualität. Kein Fesselbehang, weiße Abzeichen unerwünscht, nur ein winziger Stern ist erlaubt; die Pferde müssen braun (bay) sein. Stockmaß zwischen 162 und 172 cm.

Cleveland ist der nördliche Teil der Grafschaft Yorkshire. Bereits im 7. Jahrhundert züchteten die Äbte von Whitby exzellente Packpferde in diesem Gebiet. Unter Elizabeth I. kamen Orientalen, später auch Andalusier aus Cordoba hierher; Berberhengste kamen über den Seeweg von Tanger, das sich ebenfalls in englischem Besitz befand. Um 1660 hatte sich das Gemisch zu einer Rasse konsolidiert. Unter Georg II. gelangten zahlreiche Hengste in die Gestüte von Hannover und Oldenburg, nach Jütland, Amerika und
sogar Rußland. Im Jahre 1884 gründete William Scarth Dixon das Stutbuch für reinrassige Cleveland Bays, um 1960 gab es nur mehr
Restbestände. Mit knapp 200 Exemplaren zählt die Rasse zu den "gefährdeten Haustieren".

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlag entnommen aus:
Haller, Der neue Kosmos Pferdeführer; 4. aktualisierte Auflage (c) 2009 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart





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