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Connemara-Pony

Equus

Herkunft: Europa

Großes, robustes Pony mit teilweise deutlichem spanischenm Erbe. Mittelgroßer, gerader Kopf, manchmal konvex, selten leicht konkav, der auf einem kräftigen, mittellangen Hals sitzt. Gute Schultern, kräftiger, manchmal langer Rücken und leicht abfallende Kruppe. Stabiles Fundament mit harten, gut geformten Hufen und wenig Behang. Freie Bewegungen in allen Gangarten, etwas hohe
Aktion; große Trittsicherheit und hervorragendes Springvermögen. Häufig Schimmel und Falben, seltener Braune, Rappen und Füchse. Größe 140 bis 148 cm, selten darüber.

Die Rasse geht auf eiszeitliche und keltische Ponys und iberische Primitivpferde zurück. Später wurde mit spanischen Genetten gekreuzt, die auf dem Seehandelswege nach Galway gelangten. Die Ponys lebten stets halbwild in der rauhen Berg- und Moorlandschaft des alten Königreiches Connaught (heute Grafschaft Galway) und wurden als Last- und Reittiere verwendet, eine geregelte Zucht gibt es erst seit 1923. Mit der Gründung eines Zuchtverbandes und des Stutbuches wurde die Zucht geordnet und qualitativ angehoben. Um 1950 Einkreuzung der Vollblüter Winter und Little Heaven, des Arabers Naseel und der Irish-Draught-Hengste May Boy und Skibbereen, seither wieder Reinzucht. Connemaras und deren Kreuzungen mit Vollblütern sind
erfolgreiche Sportpferde. Jetzt in der internationalen Zucht gemeinsame Richtlinien.

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlag entnommen aus:
Haller, Der neue Kosmos Pferdeführer; 4. aktualisierte Auflage (c) 2009 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart





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