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Glanzstare

Lamprotornis

Herkunft: Afrika

Mehrere Gattungen afrikanischer Stare zeichnen sich durch ihr stark glänzendes oder schillerndes Gefieder aus, weshalb sie zu der Gattungsgruppe »Glanzstare« zusammengefaßt wurden.

Die bekanntesten Arten rechnen zu den Eigentlichen Glanzstaren (Gattung Lamprotornis). Als Gefiederfarben herrschen hier metallisches Grün, Blau und Purpur vor, auffallend ist die meist gelbe Regenbogenhaut des Auges. Die langschwänzigen Vertreter dieser Gattung erreichen eine Körperlänge von 50 cm, z. B. der Erzglanzstar oder Langschwanzstar (Lamprotornis caudatus, Schwanzlänge 30 cm). Die kurzschwänzigen Arten sind kleiner, wie der Prachtglanzstar (L. splendidus, 25 cm Körperlänge). Die meisten Arten sind lärmend und auffällig.

Der Königsglanzstar (Cosmopsarus regius, 30-35 cm Körperlänge) gilt als der prächtigste Glanzstar. Der schlanke Vogel hat einen langen, gestuften Schwanz. Seine Oberseite und die Kehle schillern leuchtend grünblau, seine Vorderbrust violett. Der goldgelbe Bauch steht in starkem Kontrast zur Färbung der Oberseite; seine Augen sind weiß.

Der Königsglanzstar lebt gesellig in kleinen Gruppen, ist aber im allgemeinen scheu und wird selten gesehen. Er bewohnt trockenes Buschland und die Dornbuschsavanne und ist als Standvogel oder Teilzieher von Ost-Äthiopien bis zur nördlichen Hälfte von Ost-Tansania verbreitet.

Zu den kleineren Arten zählt der Dreifarbenglanzstar (Lamprospreo superbus, 21 cm Körperlänge). Dieser untersetzt wirkende, kurzschwänzige Star hat einen leuchtend rostroten Bauch. Seine Nahrung (Insekten und Früchte) nimmt er meist vom Erdboden auf - oft unter oder nahe Akazienbäumen. Er bewohnt die Dornbusch- oder Akaziensavannen, ist zumeist zutraulich und ohne Scheu vor dem Menschen und hält sich auch gern in der Nähe menschlicher Ansiedlungen auf.

Weit verbreitet ist auch der Zweifarbstar (Spreo bicolor, 27 cm lang), der braun mit weißem Bauch und damit viel weniger farbenprächtig als seine Verwandten ist.

Hauptsächlich schwarzviolett gefärbt ist eine große Gruppe von Glanzstaren (15 Arten), zu denen z. B. der Rotschwingenstar (Onychognathus morio, 30 cm lang) gezählt wird. Nur die rotbraunen Schwingen fallen im Fluge gegenüber dem dunklen Gefieder auf; seine Augen sind rot. Er lebt paarweise oder in Gruppen, vorzugsweise an felsigen Hängen, Abgründen und Klippen vom Senegal bis zur Kapprovinz, man findet ihn sogar auf Gebäuden in der Stadtmitte von Nairobi (Kenia).




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