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Hannoveraner

Equus

Herkunft: Deutschland (Hannover)

Meist großer, gerader oder leicht geramster Kopf; langer, selten schwacher oder unkorrekter Hals. Gute, schräge Schulter, ausgeprägter Rist, langer Rücken und tiefer, breiter Rumpf. Meist gute, manchmal jedoch etwas flache, kantige Kruppe. Kräftige Gliedmaßen mit starken, trockenen Gelenken und hervorragender Hebelung, große Hufe. Raumgreifende energische Bewegungen,
hervorragendes Springvermögen, ehrlicher Charakter. Bei ca. 162 bis 175 cm Stockmaß unterschiedliches Kaliber. Alle Grundfarben, viele Füchse und Braune.

Hannover war von Beginn des 18. Jahrhunderts an Teil des Britischen Empires. Im Landgestüt Celle (gegr. 1735-36) wurden neben preußischen, holsteinischen, spanischen und Mecklenburger Hengsten zahlreiche englische Voll- und Halbblutbeschäler aufgestellt. Nach der Lösung von England 1837 wurden bis zum Beginn der Motorisierung gute Kavallerie- und Wirtschaftspferde gezüchtet. Nach dem 2. Weltkrieg griff man auf Veredlerhengste anderer Rassen, besonders Trakehner und Vollblut, zurück (Abglanz, Semper idem, Der Löwe xx), um ein modernes, vielseitiges Sportpferd zu erhalten. Der Hannoveraner zählt heute zu den häufigsten und
beliebtesten Rassen, er tritt als Dressur-, aber auch als ausgezeichnetes Springpferd hervor. Zuchtgebiet Deutschland, Hannover, mit strenger Qualitätskontrolle, Landgestüt Celle und Privatgestüte auf der ganzen Welt.

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlag entnommen aus:
Haller, Der neue Kosmos Pferdeführer; 4. aktualisierte Auflage (c) 2009 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart





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