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Heidelerche

Lullula arborea

Herkunft: Europa

Die Heidelerche ist ein Teilzieher. Sie überwintert in den Mittelmeerländern und Nordafrika, nicht selten aber auch in West- und Mitteleuropa. Auf dem Zug und im Überwinterungsgebiet lebt sie allein oder in kleinen Gruppen (Familien) von fünf bis zehn Vögeln.

Gestalt
Männchen und Weibchen der Heidelerche sind ähnlich gefärbt. Die bräunlichen Vögel sind mit 15 cm Körperlänge kleiner als die Feldlerche, besonders im Flug ist auch der viel kürzere Schwanz zu erkennen. Die leichte Federhaube ist im Feld nur schwer zu sehen. Charakteristisch sind die hellen Überaugenstreifen, die sich im Genick treffen, die schwarzweiße Zeichnung am Flügelrand und der kurze Schwanz mit seinen weißen Federspitzen, während die Außenkanten ohne Weiß sind.

Lebensraum
Die Brutgebiete sind offene Landschaften, unkultiviertes Land, Waldränder, Heiden und baumlose Berghänge in fast ganz Europa, nordwärts bis Südskandinavien. Im ganzen Brutgebiet ist die Heidelerche aber nur sporadisch verbreitet. Die Nahrung besteht aus Insekten und Sämereien.

Gesang
Ende Februar besetzt das Männchen sein Revier. Der Singflug ist nicht so besonders entwickelt oder langanhaltend wie bei der Feldlerche. Der melodische Gesang wird auch meist auf dem Boden oder von der Spitze eines Baumes oder Busches aus vorgetragen, nicht selten übrigens in der Nacht. Diese »Singwarten« grenzen das Revier ein.

Fortpflanzung
Die Brutperiode beginnt Ende März und dauert bis August an. Das Nest wird von beiden Geschlechtern - meist unter hohem, trockenem Gras oder Heidekraut - auf dem Boden aus Grashalmen und Moos fest zusammengefügt und mit weichem Gras und Haaren ausgepolstert. Das Weibchen bebrütet etwa 2 Wochen lang die 3-4 Eier. Dabei sitzt das Männchen oft in Nestnähe und begleitet das Weibchen, wenn es auf Nahrungssuche geht. Die Jungvögel werden als Nestlinge noch etwa 2 Wochen lang von beiden Eltern versorgt. Meist schließt sich noch eine zweite Brut an.

Gefährdung
Die Heidelerche steht bei uns auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tierarten.




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