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Islandpony

Equus przewalskii f. caballus

Herkunft: Island

Ein kräftiges, urtümliches Pony, das Merkmale des Wald- und Tundrenponys mit leicht orientalischem Einschlag zeigt. Großer Kopf mit viel Ausdruck, der auf einem kurzen, starken Hals sitzt. Schräge, gut gelagerte Schulter, wenig Rist, kurzer, tragfähiger Rücken. Rumpf oft seicht und schmal, Kruppe stark abgeschlagen, dabei gut bemuskelt. Außergewöhnlich dichtes und wuscheliges Langhaar, extremes Winterfell. Gliedmaßen unverwüstlich, häufig rassetypische Stellungsfehler, harte, kleine Hufe, wenig Behang. Neben den
üblichen Grundgangarten auch Paß und Tölt, freie, ausdauernde Bewegungen und hohe Trittsicherheit. Alle Farben, auch Schecken,
Falben, Palominos; Größe 130 bis 145 cm.

Im 9. Jahrhundert kamen norwegische Bauern auf die Insel Island. Auch Siedler von den Färöern, den Shetlands und Schottland kamen, die Landnahme war um 930 abgeschlossen. Sie brachten Ponys mit, die stark dem Gotland-Pony, teilweise wohl auch dem Shetland-Pony, ähnelten. Um 1200 erfolgte ein Einfuhrverbot für Pferde nach Island, das bis um 1900 eingehalten wurde. Die Ponys entwickelten sich unden den extrem harten Lebensbedingungen zu kleinen, sehr widerstandsfähigen Tieren, die als Reit-, Zug- und
Schlachttiere verwendet wurden. 1783 kamen durch den Ausbruch des Vulkans Lakagigir fast 24000 Ponys um, doch der Bestand erholte sich rasch. Seit 1940 gibt es eine geregelte Zuchtleitung, seit 1920 ein Stutbuch. Exporte in andere Länder seit 1900. Heute erfreuen sich die Ponys wegen ihrer Sondergangarten großer Beliebtheit.




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