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Katzenwels

Ictalurus nebulosus

Herkunft: Nordamerika

Der Katzenwels heißt bei uns auch Zwergwels. Diese Bezeichnung ist offenbar im Vergleich mit dem einheimischen Wels oder Waller entstanden, der innerhalb der Welsgruppe eine extreme Größe erreicht.

Gestalt
Der »Zwergwels« kann immerhin 40-45 cm lang und 2 kg schwer werden. Er ist kompakter als der hiesige Wels, hat vier Paar Barteln, eine kürzere Afterflosse und - das am schnellsten auszumachende Unterscheidungsmerkmal - eine strahlenlose Fettflosse hinter der Rückenflosse, die an ihrem Vorderrand einen scharfen Dorn trägt.

Wirtschaftliche Bedeutung
Katzenwelse wurden bereits im Jahr 1885 zur Einbürgerung aus Nordamerika importiert. Man sah in ihnen damals eine weitere wirtschaftlich zu nutzende Fischart. Ihr orangefarbenes Fleisch wird in ihrer Heimat geschätzt. Auch hier loben diejenigen, die es probiert haben, seinen delikaten Geschmack. Trotzdem war dem Zwergwels nicht der Erfolg der amerikanischen Forellen beschieden. Die in den Teichwirtschaften zu marktfähigen Größen herangewachsenen Fische lassen sich schlecht abfischen, weil sie sich in den Schlamm einwühlen. Auch über Nahrung und Verhalten hatte man offenbar falsche Vorstellungen.

So wurde die Idee, Zwergwelse als völlig problemlose, friedliche und außerdem einträgliche Nebenfische in den Karpfenteichen mit aufzuziehen, bald wieder aufgegeben. Wo die Fische heute noch auftauchen, werden sie eher bekämpft als gefördert.

Fortpflanzung
Zur Fortpflanzung wollen die Katzenwelse möglichst nicht zu spät im Jahr schon höhere Wassertemperaturen nicht unter 18-20 °C. Sie kommen hier nicht jedes Jahr erfolgreich zum Laichen. Katzenwelse sind gute Eltern: Das Paar, das treu zusammenhält, baut für das mehrere tausend Eier umfassende Gelege ein Nest, das bewacht und dem ständig Frischwasser zugefächelt wird. Der Vater betreut und führt den Schwarm der nach 7-10 Tagen geschlüpften Jungen noch eine ganze Zeit.

Gefangenhaltung
Die Ansprüche an die Wasserqualität sind nicht hoch. Ihrer Zähigkeit wegen sind Zwergwelse beliebte, auch von Anfängern leicht zu haltende Aquarienfische, die nur den Nachteil haben, daß sie bei guter Fütterung für normale Liebhaberbecken rasch zu groß werden.




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