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Kronenkranich

Balearica pavonina

Herkunft: Afrika

In eine eigene Unterfamilie der Kraniche ordnen die Zoologen den 95-105 cm großen Kronenkranich ein, der wegen seiner Federhaube auf dem Hinterkopf auch »Pfauenkranich« genannt wird. Die 3 Unterarten sind über Afrikas offene, marschartige Feuchtlandschaften verbreitet.

Ernährung
Dort finden sie sich oft zu mehreren Hunderten zusammen, um nach kleineren Reptilien und Insekten, vorzugsweise Heuschrecken, zu suchen. Vielerorts hält man deswegen zahme Kronenkraniche auf Farmen und in Gärten, wo sie als »nützliche« Vögel den Schutz des Menschen genießen.

Eine besondere Jagdmethode dieser Kraniche besteht darin, daß sie kräftig mit den Füßen auf den Boden stampfen und so Insekten aufscheuchen, die sie dann geschickt beim Auffliegen abfangen.

Tanzverhalten
Wie andere Kranicharten auch, springen Kronenkraniche häufig »tanzend« umher, wobei sich besonders häufig verpaarte Vögel umtanzen. Aber auch größere Gruppen vollführen das ganze Jahr über derartige Rituale, die während der Brutperiode öfter als sonst ablaufen.

Fortpflanzung
Das Nest der Kronenkraniche ist ein umfangreicher Bau aus Gräsern und ähnlichem Material; es befindet sich meist an einer geschützten Stelle im Sumpf, an der vorher die Vegetation von den Vögeln niedergetreten wurde. Gelegentlich erbauen Kronenkraniche als einzige ihrer Familie ihr Nest auch in der flachen Krone niedriger Bäume.

Das Gelege besteht aus 2-3 grünlichen oder bläulichen, etwa 8×6 cm großen Eiern mit weißem Kalküberzug.

Gefährdung
Der Südliche Kronenkranich (Balearica pavonina regulorum) wird durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt.




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