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Lieste

Daceloninae

Herkunft: globale Vorkommen

Die Baumeisvögel oder Lieste unterscheiden sich von den Wassereisvögeln in ihrer Lebensweise (Eisvogel, Eisvögel) vor allem dadurch, daß sie nicht an das Wasser gebunden sind. Sie kommen daher in Wald- und Steppengebieten, an der Meeresküste und in Mangrovensümpfen ebenso vor wie an den Ufern der Flüsse.

Arten, Lebensweise
Der größte und bekannteste Vertreter ist der Lachende Hans aus Australien, der zur Gattung Jägerlieste (Dacelo) zählt. Die größte Gruppe bilden die Baumlieste (Gattung Halcyon). Sie sind weit über Afrika, Asien, Ostindien, Australien und die Pazifischen Inseln verbreitet.

Der rund 25 cm große Grünkopfliest (Halcyon chloris) bildet in seinem riesigen Verbreitungsgebiet etwa 50 geographische Rassen aus, die sich durch kleinere Abweichungen in Größe und Farbe unterscheiden. Er ist in den Küsten- und Mangrovengebieten vom Roten Meer bis nach Samoa zu finden und an seinem auffallend grünblauen Rücken und dem weißen Bauch zu erkennen.

Ihm sehr ähnlich ist der Götzenliest (Halcyon sancta), der im Innern von Australien und Neuseeland nistet, im Winter aber nordwärts zieht, um dort vor den Küsten zu fischen. Er brütet in hohlen Baumstämmen oder bohrt seine Nestgänge in Sandbänke der Flüsse, manchmal auch in Termitennester.

Ernährung
Die Baumlieste lauern genau wie ihre Verwandten, die sich aus dem Wasser ernähren, von einem Ast aus bewegungslos auf Beute, auf die sie sich in schnellem Fluge stürzen. Die Beute wird zum Sitzplatz zurückgetragen und vor dem Herunterschlucken zerkleinert.




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