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Mäusebussard

Buteoninae

Herkunft: globale Vorkommen

Über die ganze Welt verteilt leben, in über 90 Arten und 29 Gattungen aufgeteilt, die untereinander recht verschiedenen Vertreter der Bussardartigen. Typische Vertreter dieser umfangreichsten Unterfamilie der Greifvögel sind Adler (Aquila) und Bussarde (Buteo). Lange, breite und an den Enden abgerundete Flügel, nicht sehr lange Schwänze und relativ kurze und kräftige Fänge sind kennzeichnend für diese mittel- bis sehr großen Greife.

Nicht so wendig und schnell wie Habichte und Falken, haben sie sich in ihrer Körperform und ihrem Verhalten den unterschiedlichsten Lebensräumen angepaßt. Die große Harpyie jagt wie der Affenadler die größeren Säugetiere des Urwalds. Adler und Bussarde erbeuten neben Insekten, Fischen, Lurchen und Kriechtieren bevorzugt die Vögel und Säuger der Steppen, Wüsten, Gebirge und Wälder; auch Aas verschmähen sie nicht. Die stattlichen, meist weiß abgesetzten Seeadler (Haliaeëtus) haben sich auf die Fische und Wasservögel der Flußufer und Meeresküsten spezialisiert.

Bei allen Arten wird das Weibchen etwas größer als das Männchen, jedoch ist der Unterschied kleiner als bei den Habichten. Meist halten die Brutpaare über mehrere Jahre zusammen und beziehen immer wieder dieselben Reviere und Horste, die im Laufe der Jahre oft gewaltige Ausmaße annehmen.

Andere Gattungen
Auch viele Namen der nicht zu den Gattungen der eigentlichen Bussarde (Buteo) und Adler (Aquila) gerechneten Bussardartigen tragen die Bezeichnungen »Adler« oder »Bussard«. So wird die Aguya (Geranoaëtus melanoleucus) bisweilen auch Blauadler und Blaubussard genannt. In den Anden Südamerikas übernimmt sie die Rolle der dort nicht heimischen Adler und Seeadler.

Mittel- und Südamerika beherbergen jedoch mehrere Gattungen der Bussardartigen, unter denen man ausgesprochene Nahrungsspezialisten findet. So leben Schwarzhalsbussarde (Busarellus) und Schwarzbussarde (Buteogallus) überwiegend von Krabben, Fischen und Lurchen, während Weißbussarde (Leucopternis) sich an das Waldleben, der Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus) an offene Trockenflächen angepaßt haben. Weitere Bussardarten bevölkern die verschiedenen Lebensräume der Alten Welt, doch weichen sie in ihrer Lebensweise nicht wesentlich von den bisher erwähnten Gattungen ab.

Weitere »Adler«
Die Gattungen mit größeren Körpermaßen tragen meist die Bezeichnung »Adler«. Dazu gehören als Bewohner der alt- und neuweltlichen Wälder der Würgadler (Morphnus guianensis), mehrere Gattungen von Haubenadlern (u. a. der Tyrannenadler, Spizaëtus tyrannus, der Schopfadler, Lophoaëtus occipitalis, der Kronenadler, Stephanoaëtus coronatus, und der Schwarzachseladler, Cassinaëtus africanus) ebenso wie als Bewohner der Steppen der Kampfadler (Polemaëtus bellicosus) und die Habichtsadler (Gattung Hiëraaëtus). Diese großen Arten Afrikas, Südeuropas und Asiens schlagen ohne Mühe größere Säuger, Vögel und Reptilien.

In der Größe ähnelt der Zwergadler (Hiëraaëtus pennatus) dem Mäusebussard und kommt auch teilweise im gleichen Gebiet vor.

Er ist jedoch ein äußerst geschickter und aktiver Flieger; unter lauten und mannigfaltigen Rufen vollführt er oft halbstündige, spektakuläre Flugspiele, die Teil seines Balzverhaltens sind.

Auch die anderen Bussardartigen führen Balzflüge über ihrem Revier aus (Affenadler), wobei sie gerne laut rufen.




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