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Nymphensittich

Nymphicus hollandicus

Herkunft: Australien

Die 30-33 cm großen Nymphensittiche leben gesellig in den offenen Landschaften Inneraustraliens, wo sie recht häufig sind. Im Norden des Landes ziehen diese kleinen Kakadus nomadisch umher, wobei sie vom jeweiligen Wasserangebot abhängig sind; in Südaustralien dagegen unternehmen Nymphensittiche regelmäßige Wanderungen. Als Nahrung bevorzugen diese überwiegend graugefärbten Papageien Grassamen und andere Pflanzenteile der flachen Bodenvegetation ihrer Heimat. Beide Geschlechter unterscheiden sich etwas in der Ausprägung ihrer gelben (Federhaube, Stirn, Kopfseiten und Nacken) und roten (»Wangen«) Kopfzeichnung. Weibliche Nymphensittiche haben etwas mattere Farben, außerdem ist die Schwanzunterseite leicht gelb gestreift.

Fortpflanzung
Ihr Gelege aus 4-7 Eiern erbrüten Nymphensittiche in Höhlungen toter Bäume, die in der Nähe von Wasserstellen stehen. Der Boden der Nisthöhle wird von den Vögeln nicht ausgepolstert. Beide Partner brüten 18-21 Tage lang, bis die gelben Dunenjungen schlüpfen. Nach etwa 30 Tagen sind junge Nymphensittiche flugfähig und verlassen die Bruthöhle. Sie werden aber noch weiterhin von den Eltern versorgt.

Verwandtschaft
Einiges an den Nymphensittichen (z. B. ist ihr Schwanz im Gegensatz zum kurzen und eckigen Stoß der Kakadus lang und gegabelt) spricht gegen eine Zuordnung zu den Kakadus und für ihre Verwandtschaft mit den Plattschweifsittichen.

Gefangenhaltung
In Gefangenschaft lassen sich Nymphensittiche verhältnismäßig leicht züchten (ganz im Gegensatz zu den großen Kakadus). Auch wegen ihres verträglichen Wesens sind diese australischen Papageien beliebte Käfigvögel.




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