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Pitpits

Dacnidini

Herkunft: Mittelamerika

Die frühere Familie der Zuckervögel wurde wegen bestimmter körperbaulicher Merkmale aufgeteilt, so daß die Pitpits heute zu den Tangaren gezählt werden. In der Gattungsgruppe Pitpits verbleiben 9 Gattungen mit über 30 Arten, die durchaus keine einheitliche Gruppe bilden. Die meisten Arten sind von Mexiko bis Nordargentinien verbreitet.

Gattungen
Die Hakenschnäbel oder Blütenstecher (Gattung Diglossa) haben eigenartige, aufwärts gebogene Schnäbel mit einem scharfen Haken. Hiermit stechen sie den Blütenboden an, um den Nektar mit der Zunge herauszusaugen. Alle Arten leben in den Gebirgslandschaften der Anden.

Ganz anders geformt ist der Schnabel der blauschillernden Türkisvögel (Gattung Cyanerpes). Er ist lang und abwärts gebogen. An den Waldrändern und im feuchten Flachland der tropischen Zonen ernähren sich die Vögel von Früchten, Insekten und Blütennektar. Um an den Nektar zu gelangen, stecken sie ihren Schnabel wie die Kolibris tief in die Blüten hinein. Allerdings nähern sie sich den Blüten, indem sie auf Schlingpflanzen und Ästen entlanghüpfen, niemals im Schwirrflug.

Die Kappensaie (Gattung Chlorophanes), die Pitpits i.e.S. (Gattung Dacnis) und die Gattung Iridophanes sind mit ihrem scharf zugespitzten und geraden Schnabel den echten Tangaren am ähnlichsten. Sie sind schillernd gefärbt und eher im tropischen Wald zu finden. Ihre Lebensgewohnheiten entsprechen denen der Türkisvögel.

Merkmale
Ein gemeinsames Merkmal aller Arten ist die tief eingeschnittene Zunge (2 oder 3 Äste), die an der Spitze pinselartig ausgefranst ist. So ist sie dem Aufsaugen von Nektar sehr gut angepaßt, obwohl einige Arten sich weitgehend zu Fruchtfressern entwickelt haben. In jedem Fall wird die Nektarnahrung durch Früchte und Insekten ergänzt (auch Nektarvögel).

Fortpflanzung
Das Brutverhalten der Pitpits unterscheidet sich kaum von dem der anderen Tangaren. Der Nestbau und die Bebrütung der Eier sind allein dem Weibchen überlassen. Normalerweise wird das Weibchen auch nicht von dem Partner gefüttert, wenn es auf den Eiern sitzt, obwohl das Männchen sich stets in Nestnähe aufhält. Wenn es aber darum geht, frische Früchte und Insekten für die Jungvögel zu suchen, ist es ebenfalls sehr bemüht, bis die Jungen nach 14 Tagen selbst ausfliegen können.




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