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Puma

Profelis concolor

Herkunft: Amerika

Der Puma oder Silberl√∂we erreicht eine Schulterh√∂he von 50-80 cm und eine K√∂rperl√§nge von 105-180 cm und damit die Ausma√üe des Leoparden. Der Puma war urspr√ľnglich weit √ľber Nord- und S√ľdamerika verbreitet, wird aber aufgrund der starken Verfolgung durch den Menschen immer seltener. Als strikter Einzelg√§nger, der einem Artgenossen schon aus dem Weg geht, wenn er nur dessen Geruch wahrnimmt, bewohnt er nahezu alle Lebensr√§ume und geht bis √ľber die Baumgrenze. Auf einem sehr schlanken K√∂rper sitzt der relativ kleine Kopf mit den braunen Augen. Sein kurzes, dichtes Fell mit grauer Unterwolle variiert von r√∂tlich grau bis br√§unlich silbergrau. An der Schwanzspitze, den Ohrenau√üenseiten und √ľber den Augen besitzt er dunkle Abzeichen.

Lebensweise
Pumas sind sehr standorttreu und leben in Revieren, die sich normalerweise nicht √ľberlappen. Trotzdem kommt es vor, da√ü mehrere Weibchenreviere in ein M√§nnchenrevier hineinreichen. Da Pumas au√üerordentlich friedlich gegen√ľber Artgenossen sind, verteidigen sie ihre Reviere nicht, sondern gehen sich lieber aus dem Weg. M√§nnchen markieren ihr Gebiet durch Kot- und Harnmarken und besonders durch Kratzspuren an B√§umen, Weibchen nur durch Harn und Kot.

Ernährung
Was ihre bevorzugte Beute angeht, stellen sich die Pumas weitgehend auf die Gegebenheiten ein. Sie jagen S√§ugetiere von Maus- bis Elchgr√∂√üe, daneben Haustiere und auch junge Raubtiere. Im √ľbrigen jagen sie auch V√∂gel und seltener Eidechsen. Sie √ľberw√§ltigen ihre Beute durch Auflauern oder Anschleichen, mit anschlie√üendem √ľberfallartigen Anspringen und T√∂ten durch Genickbi√ü. Obwohl sie kurzfristig recht schnell laufen k√∂nnen, verfolgen sie eine Beute, die sie einmal verfehlt haben, nicht. Werden sie ihrerseits verfolgt, was mitunter durch ein Rudel W√∂lfe geschehen kann, fl√ľchten sie meist auf einen Baum, wo sie sich recht behende bewegen.

Fortpflanzung
Die Paarungszeit ist an keine feste Jahreszeit gebunden. Nach einer Tragzeit von 92-96 Tagen bringen die Weibchen, meist im Sommer, in einem mit Moos und Laub gepolsterten Versteck 2-4 (selten 6) schwarz gefleckte Junge zur Welt, die nach 9-10 Tagen die Augen öffnen. Sie werden 5 Wochen lang ausschließlich mit Muttermilch ernährt. Später trägt ihnen die Mutter Beutetiere zu. Während der Ranzzeit liefern sich die Kater oft erbitterte Kämpfe.

Gefährdung
Der Puma ist durch Lebensraumzerst√∂rung und r√ľcksichtslose Verfolgung durch Viehz√ľchter stark gef√§hrdet. Er unterliegt dem Schutz durch das Washingtoner Artenschutz√ľbereinkommen.




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